Neues Operations- und Funktionsgebäude
Ein millionenschweres Bauprojekt soll am BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz bis 2027 fertig gestellt werden.
Für die internistische Intensivstation des BundeswehrZentralkrankenhauses (BwZKrhsBundeswehrZentralkrankenhaus) Koblenz ist eine Sanierung erforderlich. Gleichzeitig muss jedoch die Patientenbetreuung weiter gewährleistet werden. Aus diesem Grunde wird die Station zwischenzeitlich in einen Interimsneubau verlegt. Dessen Richtfest fand am 13. September im Beisein des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung statt.
Generalarzt Dr. Jens Diehm vor dem dreistöckigen Rohbau, in dessen zweiten Obergeschoss nach der Fertigstellung die Intensivstation ziehen wird
Bundeswehr/Andreas WeidnerRund 12,2 Millionen Euro investiert die Bundeswehr in den Modulbau, der mit Außenmaßen von 44 auf 19 Metern und zwei Obergeschossen ausreichend Platz bietet, um den bisherigen Standard der medizinischen Intensivarbeit aufrechtzuerhalten. „Ich freue mich sehr auf das neue Interimsgebäude. Die Baumaßnahme ist ein notwendiger erster Schritt zu einer neuen Infrastruktur. Es ermöglicht uns die Komplettsanierung des Gebäudes A mit unserer Intensivstation“, betont der Kommandeur und Ärztliche Direktor des Hauses, Generalarzt Dr. Jens Diehm und unterstreicht damit die medizinische Notwendigkeit im Sinne der verzugslosen Patientenversorgung.
Im zweiten Obergeschoss wird sich die Intensivstation selbst mit zehn Betten, Stationszimmern, Schock- und Reanimationsraum und den notwendigen Nebenräumen befinden. Das erste Obergeschoss und das Erdgeschoss bieten Raum für die erforderlichen Technikflächen, Hausanschlussräume und Bereiche der Mitarbeitenden. Die Aluminium-Verbund-Fassade wird den Bau nicht nur gegen Witterungseinflüsse schützen, sondern auch ästhetischen Ansprüchen moderner Gebäude Rechnung tragen.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Richtspruch
Bundeswehr/Andreas WeidnerAufgrund der zeitsparenden Modulbauweise ist die Fertigstellung des Gebäudes bereits im zweiten Quartal 2023 und somit in weniger als zwei Jahren nach dem Baubeginn Ende 2021 avisiert. Beheizt wird es mittels regenerativer Energien in Form eines Blockheizkraftwerks und einer Holzpelletanlage. Sobald das neue dauerhafte OP- und Funktionsgebäude fertiggestellt ist, wird die internistische Intensivstation dorthin umziehen. Für den Interimsbau bedeutet das jedoch nicht das Ende: Er soll auch dann weiterhin medizinisch genutzt werden.
von Presse- und Informationszentren Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen und Sanitätsdienst der Bundeswehr