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40. Infanterietag

Bundeswehrkrankenhaus Ulm unterstützt die Reserve

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Der 40. Infanterietag ist ein militärischer Vielseitigkeitswettkampf. Er verbindet Tradition, Leistungsfähigkeit und Zusammenarbeit zwischen aktiver Truppe und den Reservisten.

Soldaten versorgen eine Verletzte Person in einem Wald

Unter strenger Beobachtung zeigten die Teams bei der sanitätsdienstlichen Versorgung unter Gefechtsbedingungen ihr Können

Bundeswehr/Stefan Dollowski


Bei drückendem Sommerwetter fand am 20. Juni 2026 in Ertingen der 40. Infanterietag statt. Die traditionsreiche Veranstaltung lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und bot Reservistinnen und Reservisten sowie aktiven Soldatinnen und Soldaten die Gelegenheit, ihr militärisches Können unter Beweis zu stellen. Das Bundeswehrkrankenhaus Ulm unterstützte die Veranstaltung und beteiligte sich insbesondere im Bereich der sanitätsdienstlichen Ausbildung und der Realversorgung.

Knapp 50 Mannschaften traten in Dreierteams gegeneinander an und stellten sich insgesamt 16 anspruchsvollen Stationen. Die Wettbewerbsaufgaben spiegelten ein breites Spektrum militärischer Anforderungen wider. Neben einem Orientierungsmarsch durch das Gelände standen verschiedene Schießübungen, das Werfen von Übungsgranaten, Wasserüberquerungen sowie die sanitätsdienstliche Versorgung unter Gefechtsbedingungen auf dem Programm.

Die Reservistenkameradschaft Ertingen als Veranstalter organisierte darüber hinaus ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die Öffentlichkeit. Zahlreiche Ausstellungen und Vorführungen informierten über aktuelle Fähigkeiten und Systeme der Bundeswehr sowie über die Bedeutung der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Katastrophen- und Krisenfall.

Ein besonderes Highlight des Jubiläums-Infanterietages war die Vorführung einer Fallschirmspringereinheit. Vor den Augen zahlreicher begeisterter Zuschauerinnen und Zuschauer wurden die Springer mit einem Transporthubschrauber vom Typ CH-53 aufgenommen und über dem Veranstaltungsgelände zum Sprung abgesetzt. Die eindrucksvolle Demonstration sorgte für großen Applaus und zählte zu den Höhepunkten des Tages.

Drei Fallschirmspringer mit Fahnen

Eine Fallschirmspringereinheit aus Pfullendorf zeigte seine speziellen Fähigkeiten und landete direkt neben dem Veranstaltungsort

Bundeswehr/Stefan Dollowski

Den feierlichen Abschluss bildete die Siegerehrung. Dabei wurden Pokale und Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien verliehen, unter anderem für die schnellste Mannschaft sowie für die beste Leistung bei der sanitätsdienstlichen Versorgung.

Der 40. Infanterietag unterstrich einmal mehr die enge Verbundenheit zwischen aktiver Truppe, Reservistenarbeit und der Bevölkerung. Gleichzeitig bot die Veranstaltung eine eindrucksvolle Plattform, um die Leistungsfähigkeit der Bundeswehr sowie die Bedeutung von Ausbildung, Kameradschaft und Einsatzbereitschaft sichtbar zu machen.
 

von Stefan Dollowski

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