Pflege

Tag der offenen Tür - Kinästhetik erleben und verstehen

Tag der offenen Tür - Kinästhetik erleben und verstehen

Datum:
Ort:
Westerstede

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Am Tag der offenen Tür bekam die Kinäesthetik-Expertin des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede die Gelegenheit, ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen. Unter dem Motto „Bewegung neu erleben“ wurden die vielfältigen Möglichkeiten der Kinästhetik präsentiert – ein Ansatz, der sowohl Patientinnen und Patienten sowie das Pflegepersonal unterstützt. Der gezielte Einsatz von Kinästhetik verbessert die Qualität der Pflege nachweislich.

Viel Pflegekräfte stehen um ein Patientenbett. Eine Pflegekraft erkIärt den anderen Fachkräften etwas an der Patientin.

Techniken und Ansätze der Kinäesthetik werden dem Pflegepersonal des Bundeswehrkrankenhaus Westerstede regelmäßig vermittelt und ausgebildet.

Die Veranstaltung fand großen Anklang: Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Chance, die Techniken aus erster Hand kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Die positive Resonanz und das rege Interesse zeigen, wie wichtig solche Einblicke sind, um innovative Pflegekonzepte greifbar zu machen.

Kinästhetik ist ein Bewegungskonzept, das sich mit der Wahrnehmung und Gestaltung von Bewegung beschäftigt– sowohl der eigenen als auch der unterstützten Bewegung anderer Menschen. Ziel ist es, Mobilität, Selbstständigkeit und die Pflegequalität zu verbessern. In der Pflegepraxis zeigt sich der Nutzen der Kinästhetik zum Beispiel beim Umlagern von Patientinnen und Patienten, das mit deutlich weniger körperlichem Kraftaufwand erfolgt.

Die Pflegedirektion des Bundeswehrkrankenhauses unterstützt solche Veranstaltungen mit großem Engagement, da sie nicht nur die Expertise der Fachkräfte sichtbar machen, sondern auch die Bedeutung moderner Pflegeansätze hervorheben. Pflegedirektion und Kinästhetik-Expertin Stabsfeldwebel Stefanie K.: „Wir sind dankbar um die Möglichkeit den teilnehmenden Pflegekräften die unzähligen Möglichkeiten der Kinästhetik näher bringen zu können. Es geht darum, die Bewegungen von Patienten zu unterstützen und die Arbeit von Pflegekräften gerade im Hinblick auf den zunehmenden Fachkräftemangel und der infolge dessen stärkeren körperlichen Belastung des Einzelnen zu begegnen und so ihren Alltag zu erleichtern.“

von Marie Hubensack

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