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Welt-Sepsis-Tag 2026

Sepsis erkennen. Leben retten.

Sepsis erkennen. Leben retten.

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Wie erkennt man eine Sepsis - und wann wird es ernst? Zum Welt-Sepsis-Tag rückte das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz diese Fragen in den Fokus.

Eine Frau und zwei Männer vor einem Tisch mit Broschüren.

Gesichter hinter dem Aktionstag: Mitarbeitende des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz beim Welt-Sepsis-Tag 2026

Bundeswehr/Ljubov Auf der Maur

Der 13. September steht weltweit im Zeichen der Sepsis. Auch das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz nutzte den Welt-Sepsis-Tag 2026, um über die Erkrankung aufzuklären und ihre möglichen Warnzeichen stärker ins Bewusstsein zu rücken. Dabei gab es Informationen nicht nur zum Lesen: Am Haupteingang, in der Notaufnahme und auf der Intensivstation konnten sich Interessierte informieren, Fragen stellen und sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema beschäftigen.

Sepsis zum Anschauen und Mitmachen

Das Thema Sepsis ließ sich dabei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven entdecken. An Mikroskopen konnten Interessierte Erregerpräparate betrachten und sich so auch ganz praktisch mit dem Thema auseinandersetzen. Auch an die jüngeren Besucherinnen und Besucher war gedacht: Eine Mal- und Bastelecke ermöglichte ihnen einen spielerischen Zugang zum Thema. Einen besonders eindrücklichen Einblick gaben die Betroffenen selbst: Auf einer Videoleinwand berichteten sie von ihren persönlichen Erfahrungen mit einer Sepsis und machten die Erkrankung damit auf ganz unmittelbare Weise greifbar.

Auch für den direkten Austausch blieb ausreichend Raum. An mehreren Stehtischen standen die Organisatorinnen und Organisatoren aus den Bereichen Hygiene und Qualitätsmanagement für Fragen und Gespräche bereit. Ergänzt wurde das Angebot durch ein Kreuzworträtsel, mit dem Interessierte ihr Wissen testen und zugleich mehr über Sepsis und ihre Warnzeichen erfahren konnten

Ein Junge schaut durch ein Mikroskop.

Ein Blick durchs Mikroskop machte sichtbar, was mit bloßem Auge verborgen bleibt

Bundeswehr/Ljubov Auf der Maur

Wissen teilen, Erfahrungen austauschen

Rund 160 Menschen erreichte die Aktion im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz. Dabei zeigte sich, dass viele bereits gut über Sepsis informiert waren. Umso wichtiger bleibt es, das Wissen über die Erkrankung und ihre möglichen Warnzeichen immer wieder ins Bewusstsein zu rufen.

Was von diesem Tag bleibt, ist eine einfache, aber wichtige Botschaft: Sepsis kann jeden treffen. Wer die Warnzeichen kennt und rechtzeitig handelt, kann im entscheidenden Moment einen Unterschied machen.

von Ljubov Auf der Maur

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