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EvaLiT3 - Evaluation notfallchirurgischer Schlüsselmanöver

Evaluation notfallchirurgischer Schlüsselmanöver

Evaluation notfallchirurgischer Schlüsselmanöver

Bundeswehr/OFA Dr. Hauer

Das Verbluten stellt die häufigste, potentiell überlebbare Todesursache von Soldatinnen und Soldaten auf dem Gefechtsfeld dar. Zu den Kernkompetenzen des Einsatzchirurgen der Bundeswehr gehört daher die Fähigkeit zur schnellen chirurgischen Blutungskontrolle. Konflikttypische Verletzungsmuster müssen erlernt werden, die in Deutschland selten vorkommen, deren Beherrschung aber in Kriegs- und Krisensituationen unverzichtbar ist. Um diesen besonderen Bedingungen Rechnung zu tragen wurde in der Bundeswehr ein spezielles Ausbildungskonzept für die Einsatzchirurgie entwickelt, das neben einer breitgefächerten allgemeinchirurgischen Ausbildung verschiedene Kurse und Lehrgänge zum Training notfallchirurgischer Schlüsselmanöver beinhaltet.

Im Forschungsschwerpunkt steht aktuell die Messung und Evaluation von Stress der Teilnehmenden während des Trainings. Die Ermittlung von Stress erfolgt sowohl durch subjektive Einschätzung der Teilnehmenden, als auch durch objektive Parameter. Es soll untersucht werden, inwiefern Stress in Verbindung mit einem subjektiven Lernerfolg steht und wie sich die drei unterschiedlichen Trainingsmodalitäten hinsichtlich des erfahrenen Stresslevels für die Teilnehmenden unterscheiden.

Es besteht eine Kooperation mit der Charité Universitätsmedizin Berlin, dem Psychotraumazentrum der Bundeswehr, der klinischen Psychologie am Bundeswehrkrankenhaus Berlin sowie dem Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Bundeswehr.

Wissenschaftliche Leitung / Projektoffizier: Oberfeldarzt Dr. med. Thorsten Hauer

Fachbereich: Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

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