Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie deckt die Diagnostik und Therapie des gesamten allgemein-, viszeral- und thoraxchirurgischen Krankheitsspektrums ab, welches wir nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und mit modernsten Verfahren behandeln.

Beschreibung der Klinik

Unsere Klinik besteht aus drei Sektionen:

  • Sektion Allgemeinchirurgie
  • Sektion Viszeralchirurgie
  • Sektion Thoraxchirurgie 

Damit bieten wir das gesamte Spektrum der chirurgischen Therapie von Erkrankungen der Bauch- und Brusthöhle inklusive der Bauch- und Brustwand, die Chirurgie der endokrinen Drüsen sowie der Notfallchirurgie an.

Visite auf Station der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie des BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz

Visite auf Station der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie des BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz

Bundeswehr/Markus Feger

Wir verfügen über drei Bettenstationen mit insgesamt 60 Betten sowie zwei Ambulanzen, in denen wir die prä- sowie postoperativen Untersuchungen, die Spezialsprechstunden und einen Teil unserer ambulanten Operationen durchführen. In dem „Zentrum für Viszeralmedizin“ können wir durch die enge Zusammenarbeit mit der gastroenterologischen und pulmonologischen Klinik das gesamte Diagnostik- und Therapiespektrum der konservativen, interventionellen und operativen Behandlungsoptionen ermöglichen.

   

Klinischer Direktor

Ansprechpartner

  • Stellv. Klinischer Direktor und Sektionsleiter Viszeralchirurgie Oberstarzt Dr. med. Christoph Güsgen

    Oberstarzt Dr. med. Christoph Güsgen

    Stellv. Klinischer Direktor
    Sektionsleiter Viszeralchirurgie

  • Leitende Oberärztin und Sektionsleiterin Allgemeinchirurgie Flottillenarzt Dr. med. Carolin Weitzel

    Flottillenarzt Dr. med. Carolin Weitzel

    Leitende Oberärztin
    Sektionsleiterin Allgemeinchirurgie

  • Sektionsleiter Thoraxchirurgie Oberstarzt Dr. med. Christof Schreyer der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

    Oberstarzt Dr. med. Christof Schreyer

    Sektionsleiter Thoraxchirurgie

Leistungen

Ein Schwerpunkt liegt in der Versorgung gut- und bösartiger Erkrankungen aller Organe im Bauch- und Brustraum (Speiseröhre, Magen, Dünn-, Dick- sowie Enddarm, Gallenblase, Leber, Bauchspeicheldrüse, Lunge und Brustwand). Die Behandlung erfolgt vorwiegend minimalinvasiv (unter anderem auch robotergestützt) und führt damit zu einer schnellen und schmerzarmen Genesung unserer Patienten.

Ultraschalluntersuchung in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Ultraschalluntersuchung in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Bundeswehr/Markus Feger

Weitere Schwerpunkte liegen in der endokrinen Chirurgie mit gut- und bösartigen Erkrankungen von Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Nebennieren und in der Versorgung aller Brucherkrankungen der Bauchwand und des Zwerchfells mit dem gesamten chirurgischen Portfolio der minimalinvasiven und offenen Chirurgie.  
Als zertifiziertes Krankenhaus mit der Zulassung zum Schwerstverletzungsartenverfahren (SVAV) und als überregionales Traumazentrum gewährleisten wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Nachbardisziplinen die Notfallversorgung schwerstverletzter Patientinnen und Patienten. 

Leistungsspektrum

  • Hernienchirurgie: Offene, minimal-invasive und roboter-gestützte Chirurgie von Leisten-, Bauchwand-, Zwerchfell- und Narbenbrüchen (Einsatz auch der neuesten minimalinvasiven Verfahren wie zum Beispiel eMILOS und VAMOS und maßangefertigte Konzepte für komplexe Bauchwandbrüche u.a. mit Botulinumtoxin-Vorbereitung und aufwendigen Rekonstruktionsverfahren (Tranversus-abdominis-Release, anteriore Komponenetenseparation, vertikale Faszienretraktionstechniken))
  • Endokrine Chirurgie: Offene und minimal-invasive Chirurgie gut- und bösartiger Erkrankungen der Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Nebenniere inklusive der nichtoperativen Therapie von Schilddrüsenknoten durch die Radiofrequenzablation (RFA) (mit intraoperativer Anwendung des Neuromonitorings, der pathologischen Schnellschnittuntersuchung und Parathormonbestimmung, Darstellung der Nebenschilddrüsen mittels Fluoreszenz)
  • Proktologische Chirurgie (Hämorrhoiden, Analfissuren, Analfisteln, Tumoren, inklusive der Lasertherapie)
  • Operative Entfernung von Weichteiltumoren
  • Implantationen von Portsystemen
  • Ambulante Operationen

Laparoskopische, roboter-gestützte und offene Chirurgie bei gut- und bösartigen Erkrankungen von:

  • Speiseröhre (zum Beispiel Divertikel, Refluxerkrankung bzw. Refluxösophagitis - auch in Kombination mit großen Zwerchfellbrüchen bis hin zum vollständig in den Brustkorb verlagerten Magen, dem sogenannten Thoraxmagen, als minimal-invasives Verfahren auch robotisch assistiert, gutartige Tumoren sowie Speiseröhrenkrebs)
  •  Magen (Teil- und vollständige Entfernungen des Magens bei verschiedenen Tumorarten)
  • Leber und Gallenwege (Entfernung der Gallenblase bei Steinleiden oder Tumoren, auch in single-port-Technik, minimalinvasive Entfernung gutartiger Tumore der Leber, zum Beispiel sehr große, symptomatische Zysten, sowie bösartiger Absiedlungen anderer Tumore (Metastasen) auch in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Radiologie beziehungsweise Nuklearmedizin beispielsweise durch thermoablative Verfahren (Radiofrequenzablation, RFA), Chemoembolisation (Kathetergestütztes Verfahren um die Blutzufuhr von Tumoren zu unterbrechen) oder auch durch die sogenannte Selektive-Interne Radio-Therapie (SIRTSelektive Interne Radio-Therapie) bei der eine Bestrahlung des Tumors quasi von innen durch dort eingebrachte radioaktive Stoffe durchgeführt wird)
  • Bauchspeicheldrüse, Pankreas (anteilige oder vollständige Entfernung der Bauchspeicheldrüse bei bösartigen Tumoren, je nach Tumorart – und Lage auch minimalinvasiv, Drainageoperationen bei andauernder Entzündung der Drüse, der chronischen Pankreatitis – in enger Kooperation und Abstimmung mit den Kollegen der Gastroenterologie / Endoskopie)
  • Dünn- und Dickdarm, Enddarm und des AnusAfter (gut- und bösartige Geschwulste des Dünn- und Dickdarms, anteilige Dickdarmentfernung bei Divertikelkrankheit, Entfernung der Tumore des Mastdarms durch minimal-invasive Techniken, zum Beispiel auch robotisch assistiert, sogenannte Rektumresektion)
  • Diagnostische Stadienfestlegung von Tumorerkrankungen (zum Beispiel bei Magenkrebs) oder  minimal-invasive Probengewinnung zur Spezifizierung oder Nachweis des Tumors im Rahmen von Bauchspiegelungen
  • Minimalinvasive (thorakoskopische / mediastinoskopische) und offene Chirurgie der Lunge bei Lungenkrebs, Tochtergeschwülsten anderer Tumoren (Metastasen) und bei entzündlichen Erkrankungen der Lunge
  • Minimalinvasive (thorakoskopische) und offene Chirurgie bei Tumoren und entzündlichen Erkrankungen des Rippenfells, Thymus, Zwerchfells und der Brustwand
  • Minimalinvasive (thorakoskopische / mediastinoskopische) und offene Chirurgie bei Tumoren und entzündlichen Erkrankungen des Mittelfellraumes
  • Minimalinvasive (thorakoskopische) und offene Chirurgie des Herzbeutels
  • Minimalinvasive (thorakoskopische) Chirurgie des Pneumothorax
  • Minimalinvasive (thorakoskopische) und offene Chirurgie von Verletzungen des Brustkorbs (Thorax) und der Brustkorborgane (nach Verkehrsunfällen, Sportunfällen et cetera)
  • Minimalinvasive (thorakoskopische) und offene Chirurgie von Folgeerkrankungen nach Verletzungen des Brustkorbs (Thorax) und der Brustkorborgane (nach Verkehrsunfällen, Sportunfällen et cetera)

Forschung

Als akademisches Lehrkrankenhaus und Klinik der Maximalversorgung ist es für uns selbstverständlich neben unseren primären Aufträgen der Patientenversorgung und Aus-/Weiterbildung zu forschen.
Wir nehmen als Klinik an mehreren internationalen Multicenterstudien teil und verfolgen mit eigenen Projekten mehrere wissenschaftliche Schwerpunkte. Hier ist besonders die aktive Teilnahme an dem „EHS Open Abdomen Registry“ hervorzuheben. Zudem dienen regelmäßige Kongressbesuche als Referenten und Teilnehmer dem qualifizierten fachlichen Austausch. Weiterhin konnten in den vergangenen Jahren durch unsere Klinik auch chirurgische Fachbücher herausgegeben und zahlreiche Beiträge verfasst werden. Kontinuierlich betreuen wir medizinische Dissertationen und tragen dazu bei, unserem wissenschaftlichen Nachwuchs die Faszination von Chirurgie und Wissenschaft zu vermitteln.

Lehre

Einer unserer Kernaufträge ist die Aus- und Weiterbildung unserer jungen Kollegen. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz bieten wir Medizinstudent*innen einen Einblick in die Vielfalt der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie durch enge Einbindung in den klinischen Alltag und strukturierte Lehrveranstaltungen.
So finden in unserer Klinik regelmäßige Weiterbildungsveranstaltungen für die Studierenden und Berufseinsteiger im ärztlichen Dienst statt. Darüber hinaus werden von unserer Klinik akademische Lehrveranstaltungen der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz durch Referenten/Dozenten mitgestaltet (Vorlesungen, MINERVA-Kurs).
Unsere Klinik besitzt in Kooperation mit der Klinik Anästhesie und Intensivmedizin und der Klinik Orthopädie und Unfallchirurgie die folgenden ärztlichen Weiterbildungsbefugnisse:

Volle Weiterbildung:

  • Allgemeinchirurgie
  • Viszeralchirurgie
  • spezielle Viszeralchirurgie

24 Monate Thoraxchirurgie


Literaturverzeichnis (PDF, 114,8 KB)

Sprechzeiten

Wochentag

Zeitraum

Telefonnummer

Onkologie

Montag - Mittwoch

13:00 - 15:00

+ 49 261 281-22500

Endokrinologie

Donnerstag

13:00 - 15:00

+ 49 261 281-22500

Hernienerkrankungen

Montag - Donnerstag

13:00 - 15:00

+ 49 261 281-22500

Proktologie

Mittwoch

08:00 - 15:00

+ 49 261 281-22500

Thoraxchirurgie

Dienstag - Freitag

13:00 - 15:00
09:00 - 11:00

+ 49 261 281-22500

Privatsprechstunde
von OTA Prof. Dr. Robert Schwab
nur nach telefonischer Vereinbarung

Dienstag - Donnerstag

13:00 - 15:00

+49 261 281 - 22001

Zertifikate

Träger des Siegels „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ der Deutschen Hernien Gesellschaft (DHG) (seit 2013)

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